Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der DIPA GmbH
Stand: 02/2026
§ 1. Allgemeines – Geltungsbereich
1.1 Für die Geschäftsbeziehung zwischen der DIPA GmbH, Joseph-von-Fraunhofer-Str. 3d, 52477 Alsdorf, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Stephan Thielen (nachfolgend „Verkäufer“) und dem Kunden (nachfolgend „Kunde“) gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Diese AGB gelten sowohl für den Verkauf von Waren und digitalen Inhalten als auch für die Durchführung von Kursen, Schulungen, Seminaren, Langzeitkursen, Weiterbildungen, Inhouse-Veranstaltungen und ähnlichen Veranstaltungen (im Folgenden: „Kursvertrag“).
1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, der überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer
selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
1.3 Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Verkäufer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich oder in Textform zu. Alle
Vereinbarungen zwischen Verkäufer und Kunde sind in diesen AGB und dem jeweiligen Vertrag (z.B. Kursvertrag) niedergelegt. Nebenabreden, Ergänzungen oder Änderungen bedürfen der Schriftform.
1.4 Soweit in den Regelungen dieser AGB die männliche Form verwendet wird, geschieht das lediglich zur sprachlichen Vereinfachung. Die Regelungen gelten gleichermaßen auch für weibliche Beteiligte und für juristische Personen.
§ 2. Angebote und Leistungsbeschreibungen
2.1 Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar. Leistungsbeschreibungen in Katalogen sowie auf den Websites des Verkäufers haben nicht den Charakter einer Zusicherung oder Garantie. Dies gilt insbesondere für Informationen zu Inhalt, Zeit, Ort, Leitung, Durchführung und Laufzeit der angebotenen Kurse.
2.2 Anmeldungen des Kunden bzw. Kursteilnehmers zu Kursen sind als Angebot nach § 145 BGB verbindlich. Die Anmeldungen zu den Kursen müssen schriftlich oder in
Textform erfolgen (z.B. per E-Mail an anmeldung@dipa-akademie.de, per Post oder Fax). Zudem hält der Verkäufer auf seiner Webseite Anmeldeformulare bereit, die ordnungsgemäß ausgefüllt und unterschrieben an den Verkäufer zu senden sind.
Anmeldungen sind rechtsverbindlich und verpflichten den Kunden bzw. Kursteilnehmer zur Zahlung der jeweils angegebenen Kursgebühren.
2.3 Der Verkäufer bestätigt dem Kunden oder Kursteilnehmer den Eingang seiner Bestellung bzw. Anmeldung durch eine automatische Empfangsbestätigung per E-Mail (Bestellbestätigung). Die Bestellbestätigung dokumentiert lediglich, dass die Bestellung/Anmeldung des Kunden beim Verkäufer eingegangen ist und stellt keine
Annahme des Antrags dar. Der Kaufvertrag bzw. Kursvertrag kommt erst zustande, wenn der Verkäufer die Bestellung/Anmeldung des Kunden durch eine zweite E-Mail
(ausdrückliche Auftragsbestätigung oder Zusendung der Rechnung) bestätigt oder die bestellten Produkte innerhalb von 2 Tagen versendet, übergibt oder den Versand an den Kunden innerhalb dieser Frist veranlasst hat. Bei Kursen kommt der Vertrag zustande, wenn der Verkäufer die Anmeldung bestätigt. Im Fall von Kunden die Unternehmen sind, beträgt die vorgenannte Frist zur Versendung oder Übergabe oder Bestellbestätigung 7 statt 2 Tage.
§ 3. Widerruf und Stornierung
3.1 Widerrufsbelehrung für digitale Inhalte: (Die Widerrufsbelehrung aus dem ersten Dokument hier einfügen. Wichtig: Diese Belehrung muss den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.)
3.2 Widerrufsrecht für Kurse: Verbraucher haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen den Kursvertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. (Die vollständige Widerrufsbelehrung aus dem zweiten Dokument hier einfügen, angepasst an den Kursvertrag)
3.3 Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts: (Die entsprechenden Abschnitte aus beiden Dokumenten hier zusammenführen und auf digitale Inhalte und Kurse anpassen. Besonders wichtig: Ausschluss des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden, und bei Kursen, die bereits begonnen haben, wenn der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat.)
3.4 Stornierung von Kursen vor Kursbeginn: Der Kunde bzw. Kursteilnehmer kann von dem Vertrag – unabhängig von seinem gesetzlichen Widerrufsrecht – innerhalb der Widerrufsfrist vom jeweiligen Kurs oder der jeweiligen Veranstaltung die Teilnahme stornieren. Bis zu 30 Tagen vor dem Seminartermin können Sie die Seminarteilnahme absagen (Stornierung), ohne dass die Seminargebühr anfällt. Danach ist keine kostenfreie Stornierung mehr möglich: für Stornierungen, die weniger als 30 Tage vor Seminarbeginn erfolgen, wird eine Ausfallgebühr in Höhe von 50% der Seminargebühr erhoben; bei Stornierungen bis 8 Tage vor Seminarbeginn 75% der Seminargebühr. Erfolgt die Absage gar nicht bzw. erst mit oder nach Veranstaltungsbeginn, wird die volle Seminargebühr fällig, auch wenn das Seminarangebot nicht wahrgenommen wird. Umbuchungen sind kostenlos bis 30 Tage vor Kursbeginn möglich. Bei Umbuchungen, die weniger als 30 Tage vor Kursbeginn erfolgen, fällt eine Gebühr an:
- 130 € bei Basiskursen
- 235 € bei Expertenkursen
(2) Der Kunde bzw. Kursteilnehmer hat die Möglichkeit, rechtzeitig bis zum Kursbeginn dem Veranstalter einen Ersatzteilnehmer zu benennen, der statt seiner in die Rechte
und Pflichten aus dem Kursvertrag eintritt. Der Veranstalter kann bei berechtigtem Interesse den Vertragseintritt des Ersatzteilnehmers ablehnen. Tritt der Ersatzteilnehmer mit Zustimmung des Veranstalters in den Kursvertrag ein, so haften er und der Kursteilnehmer dem Veranstalter als Gesamtschuldner für die fällige Kursgebühr und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten. Die in Absatz (1) genannten anteiligen Vergütungsanspruche des Veranstalters gegen den Kursteilnehmer entfallen bei Vertragseintritt des Dritten.
(3) Hiervon unberührt bleibt das Recht des Kursteilnehmers zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund.
§ 4. Preise und Zahlungsbedingungen
4.1 Alle Preise, die auf der Website des Verkäufers angegeben sind, verstehen sich als umsatzsteuerfreie Leistungen gemäß § 4 Nr. 21b UStG.
4.2 Der Kunde kann im Rahmen und vor Abschluss des Bestellvorgangs aus den zur Verfügung stehenden Zahlungsarten wählen. Kunden werden über die zur Verfügung stehenden Zahlungsmittel auf einer gesonderten Informationsseite unterrichtet.
4.3 Soweit Vorkasse vereinbart ist, erfolgt die Lieferung nach Eingang des Rechnungsbetrages.
4.4 Die Teilnahme an Kursen, Schulungen, Seminaren, Weiterbildungen sowie sonstigen Veranstaltungen der DIPA GmbH setzt den vollständigen Zahlungseingang der jeweils geschuldeten Vergütung vor Kursbeginn voraus. Ein Anspruch auf Teilnahme besteht nicht, solange der Rechnungsbetrag nicht
vollständig beglichen ist. Die Freischaltung von digitalen Lerninhalten, der Zugang zu E-Learning-Plattformen sowie die Ausgabe von Teilnahmebestätigungen oder Zertifikaten erfolgen ausschließlich nach vollständigem Zahlungseingang.
4.5 Werden Drittanbieter mit der Zahlungsabwicklung beauftragt, z.B. Paypal, gelten deren Allgemeine Geschäftsbedingungen.
4.6 Ist die Fälligkeit der Zahlung nach dem Kalender bestimmt, so kommt der Kunde bereits durch Versäumung des Termins in Verzug, einer gesonderten Mahnung bedarf es nicht. In diesem Fall hat der Kunde die gesetzlichen Verzugszinsen zu zahlen.
4.7 Die Verpflichtung des Kunden zur Zahlung von Verzugszinsen schließt die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden durch den Verkäufer nicht aus.
4.8 Die Gesamtkosten eines Langzeitkurses oder der Weiterbildung sind durch den Kursteilnehmer innerhalb der Laufzeit wahlweise in Teil- oder Jahresraten zu zahlen, die der Veranstalter in angemessener Höhe vorab festlegt. Die erste Teil- oder Jahresrate ist ebenfalls spätestens 14 Tage vor Kursbeginn, bei Anmeldung im Zeitraum von weniger als 14 Tagen vor Kursbeginn spätestens bis zum Beginn des Langzeitkurses zu zahlen.
4.9 Für den Eintritt und die Folgen eines Zahlungsverzuges des Kunden bzw. Kursteilnehmers gelten die gesetzlichen Regelungen.
4.10 Zahlungsverzug, Verzugspauschale und Leistungsverweigerungsrecht (neu) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist die DIPA GmbH berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe gemäß § 288 BGB zu verlangen. Zusätzlich wird bei Zahlungsverzug eine Verzugspauschale in Höhe von 40,00 € gemäß § 288 Abs. 5 BGB erhoben.
Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens, insbesondere der Kosten für Rechtsverfolgung (z. B. Anwalt oder Inkasso), bleibt ausdrücklich vorbehalten. Unabhängig hiervon ist die DIPA GmbH berechtigt, die Leistungserbringung bis zum vollständigen Ausgleich sämtlicher offener Forderungen zu verweigern. Dies umfasst insbesondere den Ausschluss von der Kursteilnahme, die Sperrung des Zugangs zu digitalen Inhalten sowie die Zurückhaltung von Teilnahmebestätigungen und Zertifikaten.
4.11 Für die Zweitausfertigung einer Teilnahmebescheinigung / eines Zertifikates / eines Zeugnisses werden Verwaltungsgebühren in Höhe von 25,00 € erhoben, die in Vorauskasse nach Rechnungstellung zu entrichten sind.
4.12 Für Wiederholungsprüfungen wird eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 75,00 € erhoben.
§ 5. Lieferung und Warenverfügbarkeit
5.1 Soweit Vorkasse vereinbart ist, erfolgt die Lieferung nach Eingang des Rechnungsbetrages.
5.2 Sollte die Zustellung der Ware durch Verschulden des Käufers trotz dreimaligem Auslieferversuchs scheitern, kann der Verkäufer vom Vertrag zurücktreten. Ggf. geleistete Zahlungen werden dem Kunden unverzüglich erstattet.
§ 6. Leistungen des Verkäufers – Änderungen
6.1 Das Kursangebot des Verkäufers erfolgt regelmäßig in Gruppen mit einer Teilnehmerzahl zwischen 8 und 15 Teilnehmern. In den Kursen wird praxisbezogen, teilnehmer- und zielorientiert gearbeitet. Kern der Unterrichtsveranstaltung stellt die Vermittlung von Fachwissen, die Leitung von Gruppendiskussionen sowie die theoretische und praxisbezogen (Kleingruppen-) Arbeit dar. Gegebenenfalls erforderliches Lehrmaterial einschließlich der vorgesehenen Arbeitsmittel wird vom Verkäufer gestellt. Darüber hinaus überwacht der Verkäufer den Lernerfolg, korrigiert von Kursteilnehmer erstellte Praxisaufgaben innerhalb angemessener Zeit und gibt den Teilnehmern am Unterricht diejenigen Anleitungen, die sie erkennbar benötigen. 6.2 Änderungen in Person der Dozenten behält sich der Verkäufer im Rahmen seines
nach billigem Ermessen auszuübenden Leistungsbestimmungsrechts vor, sofern keine ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden bzw. Kursteilnehmer über die Person des Dozenten getroffen wurde.
6.3 Der Verkäufer behält sich darüber hinaus vor, Kurse zeitlich zu verlegen, inhaltlich zu verändern oder den Standort innerhalb der gleichen Stadt zu verlegen, wenn dies aus organisatorischen oder sonstigen wichtigen Gründen erforderlich und für den Kunden bzw. Kursteilnehmer zumutbar ist. Organisatorische bzw. wichtige Gründe für Kursänderungen durch den Verkäufer liegen insbesondere darin, dass der nach Planung und Ausschreibung vorgesehene Dozent krankheitsbedingt ausfällt und kein
Ersatzdozent rechtzeitig bereitsteht oder die Mindestteilnehmerzahl von 8 Teilnehmern nicht erreicht wird. Die Zumutbarkeit der vorgenannten Kursänderungen setzt insbesondere voraus, dass das Erreichen des im Rahmen der Kurs- und Leistungsbeschreibung benannten Kurszieles nicht gefährdet wird. Der Kursteilnehmer wird über die jeweilige Änderung durch den Verkäufer unverzüglich in Kenntnis gesetzt.
6.4 Sollte eine Kursänderung bei Vorliegen eines organisatorischen oder sonstigen wichtigen Grundes nicht möglich sein, behält sich der Verkäufer die Absage des Kurses vor, über die der Kursteilnehmer unverzüglich und rechtzeitig vor Kursbeginn in Kenntnis gesetzt wird. In diesem Falle werden dem Kursteilnehmer sämtliche bereits erbrachten Leistungen zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche gegenüber dem Verkäufer bestehen nicht.
§ 7. Teilnahmebescheinigungen und Zertifikate
7.1 Der Kursteilnehmer erhält bei regelmäßiger Teilnahme eine Teilnahmebestätigung. Bei mehrteiligen Kursen wird diese Bestätigung nur ausgestellt, wenn der Kunde bzw. Kursteilnehmer dem Veranstalter die Teilnahme an allen Kursabschnitten, gegebenenfalls nach Absprache mit dem Veranstalter den Besuch eines Ersatzkurses nachweist.
7.2 Die Vergabe von Zertifikaten ist an Bedingungen gebunden, die in der jeweiligen Ausschreibung des Langzeitkurses oder der Weiterbildungsveranstaltung niedergeschrieben sind. Hierzu gehören unter anderem die vollständige und erfolgreiche Teilnahme an allen Kursabschnitten.
7.3 Der Veranstalter kann die Ausgabe des Zertifikates bis zur vollständigen Zahlung verweigern, wenn sich der Kunde bzw. Kursteilnehmer mit der Zahlung eines Teil- bzw. Jahreskursbeitrages im Verzug befindet.
§ 8. Kündigung
8.1 Das Recht zur ordentlichen Kündigung ist ausgeschlossen, da es sich um einen zeitlich befristeten Vertrag mit bestimmter Zweckerreichung nach jeweiligem Kurs oder
Veranstaltung handelt. Dies gilt nicht für Langzeitkurse und Weiterbildungsveranstaltung mit einer Laufzeit von 12 Monaten und länger. In diesem Falle kann der Kursteilnehmer den Vertrag innerhalb einer Frist von 3 Monaten zum Quartalsende kündigen. Der Veranstalter kann bei Langzeitverträgen innerhalb von 3
Monaten zum Ausbildungshalbjahresende und Ausbildungsjahresende kündigen. Die Kündigung bedarf der Schriftform.
8.2 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen. Ein wichtiger Grund, der den Veranstalter zur Kündigung berechtigt, liegt insbesondere vor, wenn der Kunde bzw. Kursteilnehmer wiederholt oder einmalig in schwerwiegender Weise gegen Bestimmungen der Hausordnung des Veranstalters verstößt oder den Unterricht bzw. die Lehrveranstaltung nachhaltig stört und dem Veranstalter unter Berücksichtigung aller Umstände des
Einzelfalles die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses gegebenenfalls bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann. Ein wichtiger Grund für eine außerordentliche Kündigung durch den Veranstalter liegt ebenfalls vor, wenn der Kunde bzw. Kursteilnehmer trotz Mahnung und angemessener Frist zur Leistung seiner Pflicht zur Zahlung der fälligen Kursgebühr nicht nachkommt. Ein wichtiger Grund zur fristlosen Kündigung liegt insbesondere dann vor, wenn der Kunde trotz Fälligkeit und Mahnung seiner Zahlungspflicht nicht nachkommt. In diesem Fall ist die DIPA GmbH berechtigt, den Kursplatz anderweitig zu vergeben. Weitergehende Ansprüche des Kunden bestehen nicht.
§ 9. Sachmängelgewährleistung und Haftung
9.1 Die Gewährleistung (Mängelhaftung) bestimmt sich vorbehaltlich folgender Regelungen nach gesetzlichen Vorschriften.
9.2 Sachmängel verjähren unbeschadet der Haftungsregelungen dieser AGB bei Kunden die Unternehmer sind, grundsätzlich ein Jahr nach Gefahrenübergang, soweit nicht kraft Gesetzes, insbesondere bei Sonderbestimmungen für den Rückgriff des Unternehmers, zwingend längere Fristen vorgeschrieben sind.
9.3 Für eine Haftung des Verkäufers auf Schadensersatz gelten unbeschadet der sonstigen gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen folgende Haftungsausschlüsse und -begrenzungen:
* Der Verkäufer haftet unbeschränkt, soweit die Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht.
* Ferner haftet der Verkäufer für die leicht fahrlässige Verletzung von wesentlichen Pflichten, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet, oder für die Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut. In diesem Fall haftet der Verkäufer jedoch nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Der Verkäufer haftet nicht für die leicht fahrlässige Verletzung anderer als der in den vorstehenden Sätzen genannten Pflichten.
* Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, für einen Mangel nach Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit des Produktes und bei arglistig verschwiegenen Mängeln. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
9.4 Soweit die Haftung des Verkäufers ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung von Arbeitnehmern, Vertretern und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.
§ 10. Urheberrechte
10.1 Der Verkäufer behält sich auch das Recht an den Lehrmaterialien vor, das er im Rahmen der Kurse an Kunden bzw. Kursteilnehmer verteilt. Dem Urheberrecht unterliegen auch vom Verkäufer ausgestellte Teilnahmebescheinigungen und Zertifikate. Dem Kunden bzw. Kursteilnehmer ist Vervielfältigungen von Lehrmaterial des Verkäufers, insbesondere im Rahmen der Kurse erhaltene Kursunterlagen, Skripte und sonstige zu Lehrzwecken überlassene Dokumente zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch gestattet, hingegen nicht die unmittelbar oder mittelbar Erwerbszwecken dienende Vervielfältigung und Weitergabe von Lehrmaterial an Dritte.
§ 11. Speicherung des Vertragstextes
11.1 Der Kunde kann den Vertragstext vor der Abgabe der Bestellung an den Verkäufer ausdrucken, indem er im letzten Schritt der Bestellung die Druckfunktion seines Browsers nutzt.
11.2 Der Verkäufer sendet dem Kunden außerdem eine Bestellbestätigung mit allen Bestelldaten an die von Ihm angegebene E-Mail-Adresse zu. Mit der Bestellbestätigung, spätestens jedoch bei der Lieferung der Ware, erhält der Kunde ferner eine Kopie der AGB nebst Widerrufsbelehrung und den Hinweisen zu Versandkosten sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen. Sofern Sie sich in unserem Shop registriert haben sollten, können Sie in Ihrem Profilbereich Ihre aufgegebenen Bestellungen einsehen. Darüber hinaus speichern wir den Vertragstext, machen ihn jedoch im Internet nicht zugänglich.
11.3 Kunden die Unternehmer sind, können die Vertragsunterlagen per E-Mail, schriftlich oder Verweis auf eine Onlinequelle erhalten.
§ 12. Datenschutz
12.1 Der Verkäufer erhebt im Rahmen der Abwicklung von Verträgen Daten des Kunden bzw. Kursteilnehmers. Er beachtet dabei insbesondere die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes, der europäischen Datenschutzgrundverordnung und Telemediengesetzes. Ohne Einwilligung des Kunden oder Kursteilnehmers wird der Verkäufer Bestands- und Nutzungsdaten des Kunden nur erheben, verarbeiten oder nutzen, soweit dies für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses und für die Inanspruchnahme und Abrechnung von Telemedien erforderlich ist.
12.2 Als DIPA UG erbringen wir die verschiedensten Bildungsdienstleistungen und die damit in Verbindung stehenden Dienst-, Abrechnungs- und Serviceleistungen. Als staatlich anerkannte Akademie der Weiterbildung unterliegen der gültigen Durchführungsverordnung. Unsere Bildungsdienstleistungen können wir nur im engen Miteinander von Kunde, uns und weiteren Leistungserbringern (zum Beispiel den externen Referentinnen und Referenten) erbringen. Die dazu notwendigen Informationen über den jeweiligen Kunden (dazu können auch Daten zur persönlichen Lern- und Tätigkeitsvita gehören) können von uns und das schon vor Vertragsabschluss zum Zwecke der Bildungsberatung – gespeichert werden.
12.3 Erfolgt die Erhebung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit der Buchung einer Bildungsdienstleistung, so nutzen wir diese im Rahmen der Zweckbestimmung des Vertragsverhältnisses zur Abwicklung der damit verbundenen Leistungen. Dazu kann es auch notwendig sein, Daten wie zum Beispiel
Namenslisten an Referent*innen, aber auch an die zertifizierenden Fachgesellschaften oder Arbeitsagenturen, weiterzugeben. Wenn Sie per Lastschrift zahlen oder eine Gutschrift von uns erhalten, geben wir die Daten Ihrer Bankverbindung an unsere Hausbank weiter.
12.4 Ergänzend verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung, welche einsehbar unter https://www.dipaakademie.de/datenschutzerklaerung/ ist.
12.5 Wir nutzen Ihre Daten ebenfalls für den Versand von Informationen über unser Angebot und sonstige Aktionen, an die von Ihnen angegebene E-Mail oder auch Postadresse. Dies erfolgt nur mit vorliegender Einwilligung von Ihnen.
§ 14. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, lässt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen und des Vertrages unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt diejenige gesetzliche Regelung, die dem Sinn und Zweck des Vertrages sowie dem wirtschaftlichen Zweck und Interessen der Vertragsparteien entspricht.
**Wichtige Hinweise:**
* **Rechtliche Prüfung:** Bitte lasse diesen Entwurf von einem Rechtsanwalt überprüfen, bevor du ihn verwendest.
* **Individuelle Anpassung:** Passe die AGB an die spezifischen Bedürfnisse deines Unternehmens an.
* **Aktualität:** Überprüfe die AGB regelmäßig auf Aktualität, insbesondere im Hinblick auf Gesetzesänderungen.
* **Transparenz:** Stelle sicher, dass die AGB leicht zugänglich und verständlich sind.
